Weisheitszähne brechen meist im jungen Erwachsenenalter durch und können dabei Probleme verursachen, vor allem, wenn im Kiefer nicht genug Platz vorhanden ist. Mit einer frühzeitigen Planung lässt sich der Eingriff oft deutlich schonender durchführen und potenzielle Komplikationen werden vermieden, bevor sie entstehen.
Beugen Sie Engständen und Verschiebungen anderer Zähne vor. Zudem lassen sich schwer erreichbare Weisheitszähne oft schlecht reinigen, was zu Karies führen kann.
Teilweise durchgebrochene Weisheitszähne sind anfällig für Entzündungen des Zahnfleischs.
Zysten, Zahnverschiebungen und Schäden an Nachbarzähnen können rechtzeitig vermieden werden.
Lassen Sie Ihre Weisheitszähne frühzeitig kontrollieren und beugen Sie Schmerzen und Komplikationen vor.
Weisheitszähne sind ein Überbleibsel aus früheren Zeiten, als unsere Vorfahren noch harte und unverarbeitete Nahrung kauten. Im Laufe der Evolution hat sich unser Kiefer jedoch verkleinert, so dass heute nicht mehr genug Platz für die Weisheitszähne vorhanden ist.
Typische Symptome bei Weisheitszahnbeschwerden:
Schmerzen im hinteren Kieferbereich
Oft strahlen die Beschwerden bis in Kopf oder Ohren aus.
Entzündetes Zahnfleisch
Rötung, Schwellung oder Druckempfindlichkeit um den durchbrechenden Zahn herum.
Eingeschränkte Mundöffnung
Eine sogenannte Mundklemme kann das Öffnen des Mundes deutlich erschweren.
Schmerzen beim Kauen oder Schlucken
Besonders bei Entzündungen oder ungünstiger Zahnstellung treten Beschwerden beim Essen auf.
Ob die Weisheitszähne gezogen werden müssen, hängt von ihrer Position, dem Platzangebot im Kiefer und möglichen Beschwerden ab. Nach einer genauen Untersuchung und Röntgendiagnostik entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen über das weitere Vorgehen.
Ablauf der Behandlung:
Diagnose und Planung
Mithilfe von Röntgenaufnahmen beurteilen wir die Lage der Weisheitszähne und planen den Eingriff individuell.
Lokale Betäubung oder Sedierung
Der Eingriff erfolgt schmerzfrei unter lokaler Betäubung. Auf Wunsch bieten wir auch eine Beruhigungsspritze oder Vollnarkose an.
Chirurgische Entfernung
Die Zähne werden schonend entfernt. Sie können einfach gezogen oder bei Bedarf operativ freigelegt werden.
Nachsorge und Heilung
Wir geben Ihnen klare Anweisungen zur Pflege der Wunde. In den meisten Fällen heilt alles innerhalb weniger Tage ab.
Tut die Entfernung weh?
Grundsätzlich sollten Sie keine Schmerzen verspüren. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung. Auf Wunsch bieten wir zusätzlich Beruhigungsmittel oder eine Behandlung im Dämmerschlaf an. Schmerzen nach dem Eingriff lassen sich gut mit Schmerzmitteln kontrollieren.
Müssen alle vier Weisheitszähne entfernt werden?
Nicht immer. Es hängt von der jeweiligen Situation ab. Oft ist nur ein Teil der Zähne betroffen. Wir beurteilen individuell, welche entfernt werden sollten.
Wie lange dauert die Heilung?
In der Regel heilt die Wunde innerhalb von 7 bis 10 Tagen. Leichte Schwellungen oder Schmerzen in den ersten Tagen sind normal und klingen meist rasch ab.
Ab wann kann ich wieder essen?
Weiche, kühle Speisen sind oft schon wenige Stunden nach dem Eingriff möglich. Auf harte, scharfe oder sehr heisse Lebensmittel sollte für einige Tage verzichtet werden.
Wann kann ich wieder arbeiten oder zur Schule gehen?
Nach ein bis drei Tagen sind die meisten wieder einsatzfähig. Je nach individuellem Heilungsverlauf und Art des Eingriffs. Natürlich spielt auch die körperliche Belastung Während der Arbeit eine Rolle.
Was darf ich nach dem Eingriff nicht tun?
Bitte vermeiden Sie körperliche Anstrengung, Alkohol, Rauchen und intensives Spülen für mindestens 24 Stunden. Auch Sport sollte in den ersten Tagen pausieren.